Der Vorstand (v.l.n.r.):
Ewald Schumacher (Vors.),
Michael Dignal (Schriftf.),
Werner Klimm (Schatzm.),
Rick von Bracken (stellv. Vors.)
Postanschrift:
Jazzclub Öhringen e.V.
Vorsitzender Ewald Schumacher, Goethestr. 47, D-74613 Öhringen Vereinsregister 
VR 272 Amtsgericht Öhringen,
Spendenkonto
IBAN:
DE67 6209 1800 0145 2940 13 (unmittelbar gemeinnütziger Zweck nach §51ff der Abgabenordnung).

Kontakt
:
Tel. zuhause 07941-960045
unterwegs 0172-7633737
Mail:
info@jazzclub-oehringen.de
Neustart beim Jazzclub
Nach gut zweijähriger Corona-Zwangspause wagte der Jazzclub Öhringen einen Neustart mit der DOC'S Big Band und Sängerin Sabine Petrich am Freitag, 13. Mai im neuen JazzClub-Domizil Leimengrube 2 (Untergeschoss) bei der Autobahnausfahrt Öhringen - siehe auch: /www.studiooehringen.de
    Trotz gelockerter Veranstaltungsregeln bittet der Club wegen einer sicheren Sitzverteilung weiterhin möglichst um Reservierung unter Tel. 07941-960045 oder per Mail: info@jazzclub-oehringen.de
Liebe Jazzfreunde
wir leben in ernsten Zeiten und für viele ist die Bedrohungssituation unserer Welt zu einer wirklichen persönlichen Krise geworden. Die Corona-Pandemie hat Existenzen zerstört; viele Freiberufler mussten sich beruflich neu orientieren, um über die Runden zu kommen. Musiker waren plötzlich nicht mehr gefragt – wie sollte man da überleben? Dabei geht es nicht nur um die materiellen Notlagen: Wir haben inzwischen erlebt, wie sich unsere Gesellschaft verändert hat, wie sich Menschen gegeneinander abgrenzen und ängstlich für sich bleiben, um einer drohenden Infektion zu entgehen. Unser Verhalten hat sich vollständig verändert, ja – wir haben in gewisser Weise einen neuen Menschen geschaffen: Jugendliche haben das ja unter Umständen noch gar nicht erlebt, wie das ist, auszugehen und unbefangen mit Menschen zu kommunizieren, Theater, Konzerte zu besuchen, sich zu treffen, Musik zu machen oder sich auszutauschen. Das wird alles nur sehr schwer wieder gewonnen werden. Die allgemeine Daseinssorge, die Kriegsgefahr und die großen Themen unserer Umwelt, die längst auf ihre Bearbeitung warten – all das trübt die Stimmung gewaltig, macht uns bedrückt, nimmt uns die Lebensfreude und macht Angst vor der Zukunft – was soll aus uns werden, vor allem: aus unseren Kindern? Doch auch die andere Seite soll angesprochen werden: in den großen Krisen ist der Mensch auch erfinderisch, er schaut, wo er unter den gegebenen Voraussetzungen etwas verändern kann, wo er hilfreich sein kann und kreativ. Jetzt haben wir ja oft mehr Zeit, weil vieles momentan unterbrochen ist. Wir können uns engagieren, Ehrenämter übernehmen oder um uns schauen, wo wir in der Nachbarschaft oder in der Familie gebraucht werden. Helfen macht Spaß und bringt eine ganz neue Lebensfreude, Optimismus und - wirkt ansteckend! Das gilt auch für Künstler und Künstlerinnen: Sie gehen in die Öffentlichkeit, suchen neue Wege zu Menschen, in Kindergärten und Schulen – in der Öffentlichkeit. Sie machen nicht nur auf ihre Situation aufmerksam, sondern geben auch etwas von ihrer vitalen Kreativität und Lebensfreude weiter – denn Kunst ist eine unendlich wichtige Regung unserer Seele, sie hebt uns heraus aus dem Alltag und zeigt uns, wie schön das Leben sein kann, wie vielfältig und bunt und wie viel Sehnsucht in all dem stecken kann. Man kommt zusammen, um zu musizieren oder auch anderen Musik wieder nahe zu bringen. Das macht den musizierenden Selbstfreude, löst aber auch unendlich viel Freude und Dankbarkeit bei anderen aus – und darauf kommt es an. Nun ist der Jazz in besonderer Weise Bewegung unserer Seele: Er fließt heraus aus unseren Gefühlen und Gedanken, musikalische Erinnerungen mischen sich mit musikalischer Fantasie und in der Improvisation kann der Künstler sein Inneres nach außen kehren: Trauer und Freude, Weltschmerz und Sehnsucht – alles mischt sich zu einem wunderbaren Band aus Tönen und Klängen, und wer recht zu hören versteht, der begreift, was Kunst zu sagen hat. Der Jazz wurzelt in den Erfahrungen der unterdrückten farbigen Bevölkerung, dem Sklaventum. Er ist darin auch Ausdruck spiritueller Hoffnung und bringt in besonderer Weise religiöse Gefühle zum Klingen. Das macht seinen Melodienreichtum aus, der tief aus der Seele des Menschen zu uns spricht. So wird die Musik mehr als Klang – sie ist Sprache und Botschaft. Wenn nun in schweren Zeiten Künstler zusammenkommen, um gemeinsam die schönen alten Jazz-Titel zu musizieren, zu singen und auszudeuten – was kann uns Besseres passieren? Zuhören, wiegen im Takt und die Musik zu unserer Seele sprechen lassen!   
Ihr / Euer Joachim Stier

Es swingt in Öhringen!
Der Jazzclub Öhringen e.V. ist aus der Hohenloher Musikszene nicht mehr wegzudenken. Es muss ja nicht immer ein Jazzclub in der Großstadt sein. Denn es gibt ihn praktisch gleich um die Ecke, nämlich in Öhringen - und das bereits seit Ende des letzten Jahrtausends (1998)! Hier hatten bekannte - zum Beispiel Paul Kuhn, Jochen Brauer, Frieder Berlin - und weniger bekannte Musiker ihre Auftritte, spielten nationale und internationale Bands und gingen auch schon zwei richtige Jazz-Festivals über die Bühne. An stilistischer Vielfalt herrscht kein Mangel: Wer Oldtime Jazz oder klassischen Swing bevorzugt, kommt ebenso auf seine Kosten wie der Liebhaber von Blues, Latin oder elektrischem Jazz. Und auch die instrumentale Auswahl, vom Solo-Pianisten bis zur Bigband, ist groß.
Jazz ist mehr als Musik - es ist eine Haltung, ein Lebensgefühl und eine Einladung, sich durch aktive oder passive Teilnahme verwandeln zu lassen: die Wurzeln des Jazz liegen ja in den Gospel-Liedern der farbigen, unterdrückten Bevölkerung, die auf diese Weise ihren Schmerz und ihre Sehnsucht zum Ausdruck gebracht hat. Das alles nachzuempfinden und damit einzutauchen in die Welt dieser Gedanken, Hoffnungen und Ängste ist das unverwechselbare Angebot dieser Musik. So nimmt der Jazzclub Öhringen seinen Platz im reichhaltigen kulturellen Angebot unserer Region ein und steht damit für qualitativ hochwertige Musik; auch bietet er eine fördernde Mitgliedschaft und ehrenamtliche Tätigkeit im Club-Leben.
Jazzclub Öhringen e.V. wünscht anlässlich der aktuellen Welt-Situation:
"Bringe Frieden"

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2022 sind folgende Konzerte geplant:
Ort: Leimengrube 2 (UG), Öhringen - siehe auch: www.studiooehringen.de  / bitte Corona-Bedingungen beachten. Eintritt 20 Euro, Einlass 19.30 / Beginn 20 Uhr , Reservierung / Kontakt Tel. 07941-960045 oder per Mail hier klicken: eMail
Freitag 9. Sept.: Berlin21 Trio aus Berlin. Torsten Zwingenberger zählt zu den umtriebigsten Persönlichkeiten der deutschen Jazzszene und ist die treibende Kraft der Band BERLIN 21. Über hundert Konzerte im Jahr, internationale Tourneen und zahlreiche Projekte stehen auf seiner Agenda. Der Pianist Lionel Haas, 1971 in Bonn geboren, ist einer der gefragtesten Sidemen der Berliner Jazzszene. Martin Lillich studierte Kontrabass an der Hochschule der Künste bei Klaus Stoll. Er spielt u.a. auch den 6 saitigen Akustik-Fretlessbaß. Foto mit frdl. Genehmigung: © Christa Zwingenberger
Freitag 11. Nov.: Mojo Hand Trio (ex Magnolia) aus Weinheim mit Blues. Mojo Hand ist seit 1986 das Bluesprojekt von Jürgen Mojo Schultz, einem der vielseitigsten und besten Gitarristen Süddeutschlands. Die Band bietet sowohl elektrisch als auch akustisch die ganze Palette des Blues von den späten Zwanzigern bis heute: vom Delta- bis zum Chicagoblues, vom Bluesrock bis zum Countryblues, von JJ Cale, Lynyrd Skynyrd, Allman Brothers, Little Feat, Fabulous Thunderbirds, Eric Claption, Ry Cooder, David Lindley u.a...
Freitag 9. Dez.: Ewood-Brothers mit Jazz-Tannenbaum Weihnachtskonzert. Corona hatte uns vorübergehend quasi in einen „Tiefschlaf“ versetzt. Dies wollen wir ändern! Alle, die Jazz mögen und/oder etwas über den Club erfahren wollen, sind herzlich eingeladen zu unserem traditionellen Weihnachtskonzert mit Dekan i.R. Joachim Stier.


Rückblick Gypsy Swing 8.7.2022:

Rückblick Alligators of Swing 10.6.2022:

Berichterstattung in der Hohenloher Zeitung am 15.6.2022 mit frdl. Genehmigung ©www.stimme.de :

Rückblick DOC's Bigband 13.5.2022:
Hervorragende Akustik und raumgreifende Corona-Sitzplatzierung prägen die neuen Tonstudio- und Event-Räume in Öhringen / Leimengrube 2. An diesem Freitag den Dreizehnten hatte der Roadmanager der Bigband alle Notenpultlampen zuhause vergessen, so dass die neue Studio-Bühnenbeleuchtung für's Notenlesen sehr hilfreich war. Hier im Studio-Öhringen tut sich ein neues klares Konzept auf für Konzerte, private Feiern und sonstige Events, hinweg vom verstaubten Keller- und Katakomben-Image früherer Zeiten! Mietanfragen: Tel. 07941-960045 oder per Mail hier klicken: eMail
Berichterstattung in der Hohenloher Zeitung am 18.5.2022 mit frdl. Genehmigung ©www.stimme.de :

Rückblick Benefizkonzert 7.2.2020:

Das Benefizkonzert des Öhringer Jazzclubs am 7. Februar 2020 in der vollbesetzten Kultura war das letztes Konzert vor Corona. Doch es erfüllte seinen Zweck, da der Auftritt der in der Region wohlbekannten "graumelierten Gentlemen“ der Ewood-Brothers vom Jazzclub Öhringen e.V. und des Landespolizeiorchesters Baden-Württemberg unter Leitung von Prof. Stefan R. Halder einen Erlös von 4.000 Euro einspielte. Dieser ging je zur Hälfte an „Infokoop“, die Informations- und Kooperationsstelle gegen häusliche und sexuelle Gewalt in Künzelsau, und an „Sicher im Hohenlohekreis“, Verein zur Förderung der Kriminal- und Verkehrsprävention. Stellvertretend für Landrat Dr. Matthias Neth und Polizeipräsident Hans Becker, die Schirmherren des Benefizkonzerts waren, nahmen die Diplom-Sozialarbeiterin Elke Hammel bei „Infokoop“ und Jörg Hachenberg, Geschäftsführer von „Sicher im Hohenlohekreis“, die Schecks von Jazzclub-Chef Ewald Schumacher mit Dank auch an die Stadt Öhringen entgegen. (Foto/Text: mit frdl. Genehmigung von Michael Dignal)
"Kein Broadway, kein Kurfuerstendamm“
Eine überraschende verzaubernde Einlage mit Sängerin Kirstin, Landespolizeiorchester Baden-Württemberg und den Ewood-Brothers - sie tauchen gemeinsam in eine Welt der bes(ch)wingten guten Laune ein!
(zum Hören und Sehen einfach auf das Bild klicken)

Berichterstattung in der Hohenloher Zeitung mit frdl. Genehmigung ©www.stimme.de :

'Corona'-Konzerte ohne Publikum:

- zum Hören und Sehen das jeweilige Bild anklicken:
Alligators of Swing: „Swing, Blues, BoogieWoogie“ im Juni 2020. Die Alligators gibt es seit 1989. Die Musiker schöpfen aus einem reichen Schatz an Erfahrung: Auf Konzerten und Sessions in Chicago und anderswo bewiesen sie internationales Niveau, zusammen mit Künstlern wie Karen & Jeanne Carroll, Angela Brown, Carey Bell, ’Big Jay’ McNeely und Big Time Sarah. Ein unterhaltsamer Abend mit humorvollen Geschichten, schnippenden Fingern und wippenden Füßen ist garantiert.
Marco Böttger Swingtett: „Gypsy Swing“ im Juli 2020. Verwurzelt in der Tradition des legendären Gitarristen Django Reinhardt und Hot Club de France spielt das Marco Böttger Swingtett „Gypsy Swing“ in frisch und kraftvoll gestalteten Arrangements, ohne den Bezug zur Musikalität des Jazz Manouche zu verlieren. Temperamentvolle Bossa Nova und Samba-Rhythmen, Valse Mussette, amerikanische Jazzstandards und Eigenkompositionen begeistern nicht nur Liebhaber des Gypsy-Jazz.
Retro Jazz Band: „Konzert ohne Publikum“ im März 2022. Drei erstklassige Musiker bieten einen bunten Querschnitt an Musiktiteln des traditionellen Jazzrepertoires der Dixieland-Ära bis zum Swing und Schlager der 50er Jahre. Perfektes Zusammenspiel, harmonische Gitarren-Performance, anmutige Begleitung von Bass und Tuba, leidenschaftlich und virtuos gespielte Klarinette, Flöte oder Saxophon begeistern die Zuhörer.

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